wb RS 76 – Bürokomplex an der Richard-Strauss-Straße

München, 2019

Der „BVK PEAK“

Die städtebaulichen Strukturen entlang der Richard-Strauss-Straße sind von besonderer Heterogenität geprägt. Die Komposition einer aus drei Häusern bestehenden Gruppe reagiert mit unterschiedlichen Höhenstaffelungen auf die jeweiligen Nachbarschaften sowie Sichtachsen und formuliert gleichermaßen eine selbstbewusste Mitte.

Der Denninger Anger wird thematisch zwischen den Häusern bis zur Richard-Strauss-Straße verlängert. Durch die versetzte Anordnung der polygonalen Baukörper und entsprechende Abstaffelungen oder Auskragungen entstehen differenzierte Zwischenräume und Anknüpfungspunkte. Die polygonale Grundform der Häuser generiert ausreichend große, flexibel nutzbare Büroflächen auf allen Etagen mit überraschenden Wege- und Blickbeziehungen.

Sämtliche Büroflächen orientieren sich um kompakte, innenliegende Erschliessungskerne. Mittels mehrerer Brücken und Stege werden die Türme miteinander verbunden, so dass größere zusammenhängende Funktionseinheiten gebildet werden können. Diese offenen, kommunikativen Arbeitswelten bilden für die „jungen Talente von morgen“ unkonventionelle und attraktive Open-Space Arbeitsplätze. Der gesamte Hochhauskomplex kann variantenreich auch fußläufig erwandert werden.
Das äußere Erscheinungsbild ist von einem starken Relief aus glasierten weißen Keramikplatten mit tiefsitzenden Scheiben geprägt. Jeweils eine Laibungsfläche sowie die Untersicht des Fenstersturzes wird farblich differenziert und verändert die Wirkung des Hauses je nach Standort trotz einheitlicher Farbe „weiß“ auf den Frontseiten der Keramikplatten.

Durch die korrespondierenden warmen Farben (Sand und Terracotta) der Laibungen im Binnenraum der gegenüberliegenden Turmfassaden erhalten die jeweiligen Zwischenräume eine differenzierte Atmosphäre. Bei den äußeren Fassaden kommen kältere Töne wie Blau und Grün zum Einsatz. Zurückspringende Fassaden, die schmalen Stirnseiten sowie die weiteren Laibungen bleiben grundsätzlich „weiß in weiß“.

Die drei Türme der Bayerischen Versicherungskammer stellen einen eigenständigen, sowohl vertikal als auch horizontal vernetzten Typus zur Diskussion, welcher in Verbindung mit der neuen Parkadresse an der Richard-Strauss-Straße einen unverwechselbaren Stadtbaustein Münchens versprechen.Der „BVK PEAK“

Die städtebaulichen Strukturen entlang der Richard-Strauss-Straße sind von besonderer Heterogenität geprägt. Die Komposition einer aus drei Häusern bestehenden Gruppe reagiert mit unterschiedlichen Höhenstaffelungen auf die jeweiligen Nachbarschaften sowie Sichtachsen und formuliert gleichermaßen eine selbstbewusste Mitte.

Der Denninger Anger wird thematisch zwischen den Häusern bis zur Richard-Strauss-Straße verlängert. Durch die versetzte Anordnung der polygonalen Baukörper und entsprechende Abstaffelungen oder Auskragungen entstehen differenzierte Zwischenräume und Anknüpfungspunkte. Die polygonale Grundform der Häuser generiert ausreichend große, flexibel nutzbare Büroflächen auf allen Etagen mit überraschenden Wege- und Blickbeziehungen.

Sämtliche Büroflächen orientieren sich um kompakte, innenliegende Erschliessungskerne. Mittels mehrerer Brücken und Stege werden die Türme miteinander verbunden, so dass größere zusammenhängende Funktionseinheiten gebildet werden können. Diese offenen, kommunikativen Arbeitswelten bilden für die „jungen Talente von morgen“ unkonventionelle und attraktive Open-Space Arbeitsplätze. Der gesamte Hochhauskomplex kann variantenreich auch fußläufig erwandert werden.
Das äußere Erscheinungsbild ist von einem starken Relief aus glasierten weißen Keramikplatten mit tiefsitzenden Scheiben geprägt. Jeweils eine Laibungsfläche sowie die Untersicht des Fenstersturzes wird farblich differenziert und verändert die Wirkung des Hauses je nach Standort trotz einheitlicher Farbe „weiß“ auf den Frontseiten der Keramikplatten.

Durch die korrespondierenden warmen Farben (Sand und Terracotta) der Laibungen im Binnenraum der gegenüberliegenden Turmfassaden erhalten die jeweiligen Zwischenräume eine differenzierte Atmosphäre. Bei den äußeren Fassaden kommen kältere Töne wie Blau und Grün zum Einsatz. Zurückspringende Fassaden, die schmalen Stirnseiten sowie die weiteren Laibungen bleiben grundsätzlich „weiß in weiß“.

Die drei Türme der Bayerischen Versicherungskammer stellen einen eigenständigen, sowohl vertikal als auch horizontal vernetzten Typus zur Diskussion, welcher in Verbindung mit der neuen Parkadresse an der Richard-Strauss-Straße einen unverwechselbaren Stadtbaustein Münchens versprechen.

Auftraggeber » RS 76 OHG – Bayerische Versorgungskammer,

Projektteam » Ulrike Fukas, Marta Goergens, Wenzel Hofmann, Fabian Schulze, Lisa Schweigert, Johann Spengler, Benedikt Weiß, Sophie Ziemer Landschaftsarchitekten: ghl landschaftsarchitekten, Freising

Adresse » 48.14743,11.6155213

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