Ein Hybrid für Bildung, Forschung und Wohnen
Das Baufeld C bildet den nördlichen Eingang des Bildungscampus West in Heilbronn und vereint das neue Fraunhofer Institut IAO mit studentischem Wohnen in einer hybriden Gebäudestruktur. Das Gebäude prägt die Kreuzung Füger- und Weipertstraße durch klare städtebauliche Setzungen und ein modernes, urbanes Erscheinungsbild. Das Reallabor fungiert als zentrales, transparentes Element des Gebäudes und bildet sowohl funktional als auch atmosphärisch den Übergang zwischen den Nutzungen. Ein großzügiger, T-förmiger Hof dient als zentraler Begegnungsraum für die weiteren Funktionen: dem Nextspace, dem Reallabor, dem Learning Hub, dem Veranstaltungsbereich und einem kleinen Café.
Programm: Arbeiten und Wohnen im Dialog
Das Fraunhofer Institut umfasst im Grundriss flexibel konzipierte Forschungsflächen, eine offene „Arena“ für Austausch und ein hochmodernes Reallabor, das durch seine Transparenz sowohl intern als auch extern wirkt. Die durch Außenräume und Tageslicht positiv angereicherte vertikale Erschließung lädt trotz Hochhaus zur Nutzung ein, verbindet die plattformartigen Ebenen auf angenehme Weise und formt dadurch das Gebäude zu einer Art dreidimensionalem Kommunikationsgerüst.
Ergänzt wird diese „Forschungsstruktur“ durch das direkt angegliederte studentische Wohnen, das in einem kompakten Atriumbau organisiert ist. Gemeinschaftsküchen und der zentrale Hofraum fördern Interaktion und schaffen eine lebendige Wohnatmosphäre. Die klare innere Struktur erlaubt unterschiedliche Wohntypologien, die sich flexibel an zukünftige Anforderungen anpassen lassen.
Beide Gebäudeteile orientieren sich klar zum öffentlichen, städtischen Raum und bilden hierzu jeweils unterschiedlich geprägte urbane Erscheinungen aus. Das Eckgebäude des studentischen Wohnens fasst die Wohnbereiche zu großen, regelmäßigen Fensterpaketen zusammen, die die große Kreuzung als städtischen Raum prägen. Vorgelagerte Technikkonstruktionen für die Photovoltaik und die Fassadenbegrünung schaffen eine lebendige Fassadentiefe sowie eine Filterwirkung für das dahinterliegende Wohnen. Über kleinteilige Sprossen und normale Fenstertüren wird das Wohnen als städtisches Thema etabliert.
Die Fassade des Fraunhofer Instituts wird ebenfalls durch die technischen Elemente Sonnenschutz, Photovoltaik und Begrünung geprägt. Horizontal lagernde Holzpaneele als Brüstung schützen vor Einsicht und bilden gleichzeitig thermische Speicherelemente aus. Die Befensterung ist regelmäßig und großzügig angelegt, sodass Licht bis tief in das Gebäudeinnere eindringen kann.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip
Der Entwurf setzt auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie: Der Sockel besteht aus Beton, teils aus recyceltem Material, während in den Obergeschossen reine Holzkonstruktionen zum Einsatz kommen.
Begrünte Dachflächen dienen als Klimainsel und Biotop, und die Photovoltaikanlagen auf der Fassade sorgen für erneuerbare Energie. Dezentrale Belüftungssysteme vermeiden unnötige Leitungsführungen und verbessern die Energieeffizienz.
Ein zukunftsweisendes Ensemble
Das Gebäude kombiniert innovative Materialien, nachhaltige Technik und flexible Nutzungskonzepte. Mit seinem Zusammenspiel von Architektur, Funktion und Nachhaltigkeit trägt C1 als starkes Ensemble mit C2 (sacker) und C3 Reichel Schlaier Architekten) wesentlich zur Vision eines vernetzten und zukunftsorientierten Bildungscampus bei.Ein Hybrid für Bildung, Forschung und Wohnen
Das Baufeld C bildet den nördlichen Eingang des Bildungscampus West in Heilbronn und vereint das neue Fraunhofer Institut IAO mit studentischem Wohnen in einer hybriden Gebäudestruktur. Das Gebäude prägt die Kreuzung Füger- und Weipertstraße durch klare städtebauliche Setzungen und ein modernes, urbanes Erscheinungsbild. Das Reallabor fungiert als zentrales, transparentes Element des Gebäudes und bildet sowohl funktional als auch atmosphärisch den Übergang zwischen den Nutzungen. Ein großzügiger, T-förmiger Hof dient als zentraler Begegnungsraum für die weiteren Funktionen: dem Nextspace, dem Reallabor, dem Learning Hub, dem Veranstaltungsbereich und einem kleinen Café.
Programm: Arbeiten und Wohnen im Dialog
Das Fraunhofer Institut umfasst im Grundriss flexibel konzipierte Forschungsflächen, eine offene „Arena“ für Austausch und ein hochmodernes Reallabor, das durch seine Transparenz sowohl intern als auch extern wirkt. Die durch Außenräume und Tageslicht positiv angereicherte vertikale Erschließung lädt trotz Hochhaus zur Nutzung ein, verbindet die plattformartigen Ebenen auf angenehme Weise und formt dadurch das Gebäude zu einer Art dreidimensionalem Kommunikationsgerüst.
Ergänzt wird diese „Forschungsstruktur“ durch das direkt angegliederte studentische Wohnen, das in einem kompakten Atriumbau organisiert ist. Gemeinschaftsküchen und der zentrale Hofraum fördern Interaktion und schaffen eine lebendige Wohnatmosphäre. Die klare innere Struktur erlaubt unterschiedliche Wohntypologien, die sich flexibel an zukünftige Anforderungen anpassen lassen.
Beide Gebäudeteile orientieren sich klar zum öffentlichen, städtischen Raum und bilden hierzu jeweils unterschiedlich geprägte urbane Erscheinungen aus. Das Eckgebäude des studentischen Wohnens fasst die Wohnbereiche zu großen, regelmäßigen Fensterpaketen zusammen, die die große Kreuzung als städtischen Raum prägen. Vorgelagerte Technikkonstruktionen für die Photovoltaik und die Fassadenbegrünung schaffen eine lebendige Fassadentiefe sowie eine Filterwirkung für das dahinterliegende Wohnen. Über kleinteilige Sprossen und normale Fenstertüren wird das Wohnen als städtisches Thema etabliert.
Die Fassade des Fraunhofer Instituts wird ebenfalls durch die technischen Elemente Sonnenschutz, Photovoltaik und Begrünung geprägt. Horizontal lagernde Holzpaneele als Brüstung schützen vor Einsicht und bilden gleichzeitig thermische Speicherelemente aus. Die Befensterung ist regelmäßig und großzügig angelegt, sodass Licht bis tief in das Gebäudeinnere eindringen kann.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip
Der Entwurf setzt auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie: Der Sockel besteht aus Beton, teils aus recyceltem Material, während in den Obergeschossen reine Holzkonstruktionen zum Einsatz kommen.
Begrünte Dachflächen dienen als Klimainsel und Biotop, und die Photovoltaikanlagen auf der Fassade sorgen für erneuerbare Energie. Dezentrale Belüftungssysteme vermeiden unnötige Leitungsführungen und verbessern die Energieeffizienz.
Ein zukunftsweisendes Ensemble
Das Gebäude kombiniert innovative Materialien, nachhaltige Technik und flexible Nutzungskonzepte. Mit seinem Zusammenspiel von Architektur, Funktion und Nachhaltigkeit trägt C1 als starkes Ensemble mit C2 (sacker) und C3 Reichel Schlaier Architekten) wesentlich zur Vision eines vernetzten und zukunftsorientierten Bildungscampus bei.
Auftraggeber » Schwarz Immobilienmanagement GmbH & Co. KG,
Projektteam » Freianlagen: Grabner Huber Lipp mbb, Tragwerk: bwp Burggraf + Weber Beratende Ingenieure GmbH, Brandschutz: bauart Konstruktions GmbH, Energiekonzept und Nachhaltigkeit: Transsolar Energietechnik GmbH
Adresse » 49.149806, 9.213861
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